WARUM

Insbesondere für Kulturschaffende und das Kleingewerbe verschärft sich in Freiburg der Mangel an bezahlbaren Arbeits- und Wohnräumen extrem. Das Potenzial und die Fähigkeiten der kreativen MacherInnen sind unverzichtbar für die nachhaltige, zukunftsorientierte Entwicklung Freiburgs. Sie sind Teil der Lösung und nicht des Problems.

Die Kreativpioniere haben in den vergangenen Jahren wichtige Impulse gegeben, den Begriff und den Stellenwert der Kultur- und Kreativwirtschaft in Freiburg bekannt gemacht. Das hat uns zu Experten und zu Mitgestaltern der Freiburger kreativen Stadtgesellschaft werden lassen. Und wir haben festgestellt, dass viele Initiativen und Vereine im Kultursektor bei der Raumsuche und den Mietpreisen mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Deshalb haben wir angefangen, uns auszutauschen. Die gemeinsamen Erfahrungen in Verhandlungen mit Stadtverantwortlichen und Privateingentümern lehren uns, dass es keine indivi-duelle Lösung für ein strukturelles Problem gibt.

„Die Stadt Freiburg muss verstehen, dass eine Vielzahl an Kreativen in ihrer Stadt lebt, die verstärkt Unterstützung von ihnen fordern. Um diese Kreativen zu halten, ist es wichtig, dass die Stadt anfängt, sich mit dem Thema Kultur- und Kreativwirtschaft zu indentifizieren“

(Masterarbeit Britte Kepp, TU Dortmund 2016)